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Via Rüssel nach Hanau

Von Hessisch Lichtenau aus startete der Schwertransport am späten Dienstagabend. Auf seinem Weg nach Hanau passierte der Sattelzug Kassel gleich zwei Mal.
Wegen eines Schwertransports sperrte die
Polizei in der Nacht die Autobahnen.

Von Claas Michaelis

Kassel / Hessisch Lichtenau. Gleich mehrere Male hat die Polizei in der Nacht zum Mittwoch die Autobahnen 7 und 49 voll gesperrt. Ein Schwertransport war von Hessisch Lichtenau aus gestartet und über die Bundesstraße 7 auf die Autobahn gefahren. Obwohl das Ziel Hanau war, bewegte sich der 45 Meter lange Lastwagen mit einer Baumaschine auf der Ladefläche zunächst in Richtung Norden. Die Manöver der Transportfirma waren regelrechte Zentimeterarbeit. Und so konnte der Schwertransporter am Kreuz Kassel-Ost nicht direkt in Richtung Süden auf die A7 fahren. Andernfalls wäre die Gefahr zu groß gewesen, dass das 6,90 Meter breite Gefährt Brücken beschädigt hätte. Nur in Richtung Norden war genug Platz.

Wenden in Lutterberg

An der Abfahrt Lutterberg drehte der Transporter dann, um in Richtung Hanau zu fahren. Allerdings ging es nicht auf dem direkten Weg nach Süden. Am Kreuz Kassel-Mitte fuhr der Lastwagen   zunächst in falscher Fahrtrichtung auf die Autobahn 49. Passieren konnte jedoch nichts, die Polizei hatte alles abgesperrt.

Über den Lohfeldener Rüssel ging es dann in der richtigen Fahrtrichtung auf die A 49, erklärte Sabine Knöll, Pressesprecherin im Polizeipräsidium Nordhessen. Aber auch diese Fahrt ging nicht allzu weit. An der Anschlussstelle Wabern fuhr der Schwertransporter wieder ab. Über die Bundesstraße 253 ging es weiter nach Homberg, wo der Fahrer die 255 Tonnen schwere Fracht zurück auf die Autobahn 7 steuerte.

Sein Ziel erreichte der Schwertransporter gestern allerdings noch nicht. Über das Hattenbacher Dreieck fuhr der Sattelzug zunächst auf die Autobahn 5. Nach mehreren Stunden Fahrzeit legten Mensch und Maschine an der Rastanlage Berfa bei Alsfeld eine Pause bis etwa 22 Uhr ein. Im Hanauer Hafen soll die Baumaschine auf ein Schiff verladen werden. Über Main und Rhein geht es weiter. Autobahnen müssen dann nicht mehr gesperrt werden.

Quelle: HNA Kassel vom 10.04.2008


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Originalmitteilung HNA Kassel vom 10.04.2008 zum Download
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    Bereitstellungseinheit für einen Windkraftgetriebe-Prüfstand - Gewicht der Einheit: 150 Tonnen, Abmessungen: 8 760 mm x 6 880 mm x 1 730 mm, Prüfleistung des Prüfstandes: 17 MW

Aktualisiert am 26.01.2009