
Foto: Blacky www.hansebubeforum.de
Hann. Münden/Hess. Lichtenau. Es ist
giftgrün, wiegt 140 Tonnen und machte sich am Sonntagvormittag von
Hann. Münden aus auf den Wasser-Weg nach Schweden: das Kernstück
eines Tunnel-Bohrkopfs, den die Richter Maschinenfabrik aus Hess.
Lichtenau an der Weserumschlagstelle aufs Schiff laden
ließ.
20 Wochen hatte die Herstellung des Bauteils gedauert. Mehrere
kleinere Teile werden über die Straße nach Südschweden geschickt.
Zusammengebaut hat der Bohrkopf dann einen Durchmesser von über
zehn Metern und wiegt 180 Tonnen, teilte Joachim Kraus, Prokurist
der Richter AG, mit. An der Tunnelbaustelle in Schweden sei man auf
extrem hartes Gestein gestoßen. Das habe einen bisher nie gekannten
Verschleiß an Bohrköpfen zur Folge.
In der Nacht war das riesige Bauteil per Tieflader von Hess.
Lichtenau nach Hann. Münden transportiert worden. Schon früh am
Sonntagmorgen begannen die Mitarbeiter der Transportfirma Viktor
Baumann, die Kräne für das Verladen auszurichten. Gegen 11 Uhr
konnte das Bauteil dann ins Schiff gehoben werden. Die "Poseidon"
sah aus mancher Perspektive viel zu klein aus für die Riesenladung,
aber am Ende verschwand das Teil dann doch passgenau in ihrem
Rumpf. (tns)
Quelle: HNA Hann.
Münden vom 28.03.2010